Zur Verbesserung der internationalen Beziehungen und bilateralen Forschungszusammenarbeit deutscher und ausländischer Hochschulen fördert der DAAD den gegenseitigen Austausch von Wissenschaftlern aus Partnerländern. Grundlage des Wissenschaftleraustauschs sind Kulturaustauschprogramme und bilaterale Vereinbarungen mit ausländischen Partnerorganisationen.

Wer kann sich bewerben?

Ausländische Wissenschaftler, die in der Regel promoviert sein sollen und in ihrem Heimatland an einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut tätig sind.

Was wird gefördert?

  • Forschungsaufenthalte an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland
  • Vortrags- oder Kongressreisen werden nicht gefördert.
Bitte beachten Sie: In diesem Programm wird der gegenseitige Austausch von Wissenschaftlern aus Deutschland und seinen Partnerländern gefördert. Fördermittel stehen dann zur Verfügung, wenn sich gleichzeitig auch deutsche Wissenschaftler für einen Forschungsaufenthalt bewerben.

Dauer der Förderung

  • Mindestens 14 Tage (bei Aufenthalten von Bewerbern aus den Ländern der EU sowie aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Moldau, Russische Föderation, Ukraine: mindestens 7 Tage) bis maximal drei Monate. Die Förderdauer wird von einer Auswahlkommission in Abhängigkeit vom Vorhaben und von der Arbeitsplanung festgelegt.
  • Das Stipendium ist nicht verlängerbar.

Stipendienleistungen

  • Monatliche Stipendienrate in Höhe von:
    2.000 Euro für Assistenten, Assistenzprofessoren und Dozenten,
    2.150 Euro für Professoren.
  • Soweit nicht in bilateralen Abkommen eine andere Regelung getroffen wurde, werden die Kosten für die Hin- und Rückreise vom jeweiligen Entsendeland getragen.
  • Weitere Leistungen können nicht gewährt werden.

Auswahl

Über die Bewerbungen entscheidet eine unabhängige Auswahlkommission.

Zentrale Auswahlkriterien sind:
  • Die wissenschaftlichen Leistungen und gegebenenfalls Publikationen, die im Lebenslauf und einer Publikationsliste zu dokumentieren sind
  • Ein überzeugendes und gut geplantes Forschungsvorhaben

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